Nun also hat der Gemeinderat entschieden: Ein Taubenschlag wird südlich der Oberhofenkirche eingerichtet. Damit ist unser alter, oft wiederholter Wunsch auf richtigem Weg.

Wir hatten – auch aus hygienischen Gründen – für den Haushalt 2010 Maßnahmen gegen die Taubenplage gefordert, Taubenhäuser vorgeschlagen und diese Forderung für 2011 ergänzt:

„Die Verwaltung möge prüfen, welche Alternativen zur Aufstellung von Tauben-häusern sinnvoll sein können. Wir denken dabei an Taubenschläge in geeigneten städtischen Gebäuden.“

So wird es jetzt. Im Taubenschlag erhalten die Tiere artgerechtes Futter. Dort werden die Eier regelmäßig gegen Gipseier ausgetauscht. Mindestens 70% des Kots der im Taubenschlag  siedelnden Tiere verbleibt dort. Diese Tauben sind gesund und vermehren sich nicht mehr. Die Stadt wird sauberer.

Wir sind auf die jährlichen Berichte zur Entwicklung gespannt. Von etwa 500 Göppinger Tauben  sollten ca. 50 im Taubenschlag Platz finden. Voraussetzung: Das Fütterungsverbot für Tauben wird in der Stadt beachtet, damit die Tiere Freude am guten Futter im Schlag finden – und dort bleiben. Geht’s gut, geht’s weiter. Mit Taubenschlägen.


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