Die finanziellen Mittel der Stadt werden weniger. Pflichtaufgaben schränken die Umsetzung wünschenswerter Investi-tionen ein. Das Ende des Fortschritts?

NEIN!

Mit Kreativität kann es weiter gehen. Beispiele:

Krematorium. Wir hätten gern weiterhin ein Krematorium in Göppingen. Die Stadt-verwaltung weiß nicht, ob sie das wirt-schaftlich bauen und betreiben kann. Wir haben vorgeschlagen, möglichen externen Interessenten ein geeignetes Grundstück zu verkaufen. Die können im Rahmen der von der Stadt vorgegebenen baurecht-lichen Vorgaben planen, bauen und betreiben. Ohne EU-weite Ausschreibung und ohne ähnlichen Firlefanz.

Und genau so geht das bei einem Hotel an den Barbarossa-Thermen. Dann ist das fehlende 4-Sterne-Hotel zukünftig kein Kritikpunkt mehr bei der Vergabe von Weltmeisterschaften des Frauenhandballs (oder ein ärgerlicher Minuspunkt bei Bewerbungen für ähnlich werbewirksame und attraktive Veranstaltungen)!

Das Schönste bei all diesen Vorschlägen: Nicht die Stadt und nicht der Steuerzahler müssen Geld investieren. Die Stadt schafft nur die Grundlagen – und darf später Gewebesteuern kassieren.

Wie wunderbar ist das Einfache!


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