Über ein weiteres Verwaltungsgebäude für die Stadtverwaltung hatte der Gemeinderat zu entscheiden. Der Entwurfsplanung sollten wir zustimmen.

Vorgelegt war der Entwurf für ein 135 Meter langes Gebäude an der Bahn entlang. Gut als Schallschutz für
Innenstadt. Städtebaulich verträglich? Wir haben für eine Überprüfung durch den Gestaltungsbeirat (das sind hochkarätige Stadtplaner aus Süddeutschland) votiert.

Entschieden wird erst im Frühjahr. Als Baukosten wurden 25 Mio. genannt. 5% könnten durch Preissteigerungen hinzukommen. Weitere 10% durch Unvorhergesehenes (z.B. unerwartete Schwierigkeiten während des Baus).

Wir haben auf die derzeit hohen Risiken hingewiesen. Vom Baubürgermeister wurde versichert, bei Preiserhöhungen von über 5% könnte die Ausschreibung aufgehoben werden. Ein völliger Rücktritt vom Bauvorhaben wäre „nach den Regeln der VOB zu entscheiden“. Wir haben dazu nach Details gefragt. Die
Frage blieb offen. Inzwischen wissen wir: Bei Mehrkosten von ca. 15 – 20% ist ein Stopp des Ganzen denkbar.

Nicht einfach die Lage; besonders für diejenigen, die die Katze nicht im Sack kaufen wollen. Unsere Fraktion hat sich mehrheitlich für die Ausschreibung der Rohbauarbeiten entschieden. Der Gemeinderat insgesamt genauso.

Wir hoffen das Beste. Ansonsten wissen wir, wie im Herbst die Notbremse zu ziehen ist.

Über den Namen des Gebäudes wird später entschieden.
Weiter hatten wir beantragt, mit der Deutschen Bahn und dem Eigentümern des ehemaligen Postgebäudes intensiv über Renovierungsmaßnahmen an den Gebäuden zu verhandeln. Das Umfeld muss passen! Der Gemeinderat hat zugestimmt.
Freie Wähler Göppingen (FWG)
Wolfgang Berge, Annemarie Schewe, Dr. Emil Frick, Rudi Bauer, Stefan Horn, Wolfram Feifel.


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