Wir schreiben das Jahr 2010, als die Freien Wähler erstmals Richtlinien zur Vorsorge gegen Korruption vorschlagen.
Der Erfolg ist zunächst klein. „Nicht nötig“, heißt es und: „Alles gut hier.“
Stimmt. Aber ein einziges schwarzes Schaf könnte eines Tages viel Ärger bringen. Für sich selbst; für den Ruf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die Verwaltungsspitze, wenn die Frage der sachgerechten Organisation gestellt wird.

Das wollen wir nicht.
Weitere Jahre bleiben wir am Ball. Zuletzt zum Haushalt 2017 mit einem weiteren Antrag.
Nun liegt die Ausarbeitung für ein „Compliance-System“ der Stadt Göppingen auf dem Tisch. Ein System,
das die Beachtung von Gesetzen und internen Regeln bestmöglich sicherstellt.
Im Rahmen der Prävention, der Aufklärung und – wir hoffen es nicht! – der Reaktion bei Regelverstößen.
Die „Regelung zur Vermeidung von Korruption“ der Stadt Göppingen ist eine perfekte Richtlinie. Sie hilft den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Tagesgeschäft, sie gibt Führungsebenen einen klaren Leitfaden an die Hand, und Organisationsverschulden sind auf diesem Gebiet – bei sachgerechter Anwendung – nicht zu befürchten.
Niemand wird damit kriminalisiert. Alle aber haben eine sichere Basis fairer und gleicher Behandlung.
Eine vorbildliche Ausarbeitung des Themas ist es.
Dank an alle, die (nun) überzeugt sind! Gelingt uns das öfters, war es der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit…

Freie Wähler Göppingen (FWG)
Wolfgang Berge, Annemarie Schewe, Dr. Emil Frick, Rudi Bauer, Stefan Horn, Wolfram Feifel.


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