Der Landkreis hat einen Zweckverband gegründet, um so mit Steuergeldern die Deutsche Telekom AG zu stützen. „Partnerschaftlich“ sollen im Kreis 110 Mio. Euro in Glasfasernetze investiert werden. 50 Mio. will die Telekom zahlen. 60 Mio. sollen aus dem Kreis kommen. Das wäre eine Belastung für Göppingen von mehr als 10 Mio. Euro.

Die neuen Leitungen gehören dann aber allein der Telekom. Die Erträge daraus auch. „Verlorene Zuschüsse“ für uns!

Anfang 2019 hat der Gemeinderat einem Beitritt zu diesem Zweckverband nicht zugestimmt. Richtig. Gut.

Letzten Donnerstag in der NWZ: „Der Landrat sagte, alle Gemeinden im Kreis beteiligen sich bis auf Wangen.“

Wir haben dies beim OB reklamiert.

Letzten Samstag in der NWZ: „Der Landrat widerspricht dem Bericht vom Donnerstag mit der Feststellung, er habe die Hoffnung, dass Göppingen noch Mitglied im Zweckverband wird.“

Diese Hoffnung haben wir nicht!

Göppingen – mit Stadtwerken und EVF – kann das preiswerter, wirtschaftlicher und schneller.

Und damit bleiben alle Erträge aus den Investments bei uns. Jetzt und in Zukunft.

Schon 2019 ist der Anfang gemacht: Eine eigene Glasfaser-Strecke ins bisher unzureichend versorgte Gebiet Hohrein-Hohenstaufen-Maitis. Die nächste Lücke – von Bartenbach über Lerchenberg nach Hohrein – verschwindet 2020. Allein die Formalitäten zur Staatsförderung sind dort noch zu klären.

Alles ohne Zweckverband. Alles ohne Bürokratie.

Längst sind wir in der Stadt weiter, als die allermeisten Gemeinden im Kreis. Eigenverantwortlich nicht fremdbestimmt!

Wir haben gelernt. Vom Fall MHKW.

Freie Wähler Göppingen  (FWG)

www.freiewaehler-gp.de

Wolfgang Berge, Dr. Emil Frick,

Dr. Hans-Peter Schmidt, Rudi Bauer,

Wolfram Feifel


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
Keine Events eingetragen