Eine gewagte These.

Aber wir wollen wachsam bleiben:

Der oberste EEW-Mann (EEW = Energy from Waste GmbH) war im Landratsamt. Im Umwelt- und Verkehrsausschuss. Zur Vorberatung der Kapazitätsausweitung des Müllheizkraftwerks.

Schon im Juli haben wir hier im Geppo eine Alternative zu EEW angeregt. Wir können das hier auch selbst!

Nicht schlechter.

Der Müll billiger für die Bürger.

Transparenter in Abläufen.

Offen in den Kostenstrukturen.

Also bürgernäher.

Kein Widerspruch im Gemeinderat. (Der ist zwar in diesem Fall nicht zuständig; aber wir alle wollen auch dort eine Meinung haben!)

Ergebnis: Weg mit der Forderung nach der Verbrennung von zusätzlichem Müll! Keine Gegenstimme im Gemeinderat.

Nach den Sommerferien: Große Zustimmung bei den Beratungen in den meisten Fraktionen. Schön.

Und dann muss irgendwas passiert sein…

Unglaubliches.

Vor oder in der Ausschussberatung.

Der EEW-Mann hält „die Zeit für reif“ und reihenweise kippen die Vertreter der Fraktionen die Meinung der Fraktionen. Unsere Meinung.

Ärger beim OB. – Ärger im Gemeinderat.

Wir fragen uns:

Warum die Wende im Ausschuss?

An zu viel Kompetenz dort kann es nicht gelegen haben.

Wir geben nicht auf.

Allen Mitgliedern des Gemeinderats und dem OB ein herzliches Dankeschön, dass sie unserem Antrag gefolgt sind, die Resolution des Gemeinderats gegen jedwede Mehrverbrennung von Müll als großformatige Anzeige in der NWZ – mit Namen – zu veröffentlichen!

So weiß jeder, wie wir denken.

Auch die Kreisverwaltung.

Auch die Mitglieder des Kreistags.

Es wird nicht mehr zu übersehen sein.

Jetzt und in alle Zukunft.

Freie Wähler Göppingen  (FWG)

Wolfgang Berge, Annemarie Schewe,

Dr. Emil Frick, Rudi Bauer,

Wolfram Feifel.


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