18. November 2019

Die Breitbandversorgung in Göppingen.

Das schnelle Internet.

Im Sommer hatten wir berichtet, wie die Region, der Kreis und viele Kommunen Steuermittel zur Förderung der Deutschen Telekom einsetzen wollen. Damit soll der Ausbau der Internet-versorgung beschleunigt werden. Geld, das weg ist. Endgültig. Unverzinst.

Diese Idee wurde 2018 publik.

Wir hatten fraktionsintern Alternativen gerechnet, abgewogen und eine einzige für gut befunden: Selbst machen. Kein Geld verschenken. Chancen nutzen! Risiken minimieren.

Die Stadtverwaltung hat dazu 2019 ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das wurde detailliert im Gemeinderat vorgestellt. Nicht öffentlich.

Einige Zuhörer waren vom Ergebnis überrascht. Wir nicht. Ganz und gar nicht!

Wir sind mit dem Stand der Dinge zufrieden; ja, wir könnten schon heute endgültig entscheiden. Schade, wenn Zeit vertan würde.

Einige (wenige?) Stadträte wollen noch die Telekom (und den Landkreis?) hören. Die vertreten eigene Interessen – nicht unsere in Göppingen.

WIR brauchen kein betreutes Denken! WIR können selber rechnen.

Freie Wähler Göppingen  (FWG)

www.freiewaehler-gp.de

Wolfgang Berge, Dr. Emil Frick,

Dr. Hans-Peter Schmidt, Rudi Bauer,

Wolfram Feifel

 


11. November 2019

Vor einem Jahr hatten wir bei den Haushaltsberatungen einen Mietspiegel für Göppingen beantragt.

Alle finden den gut: Andere Fraktionen, Haus & Grund als Vertreter der Vermie-ter und auch der Mieterbund. Also wurde das im Gemeinderat beschlossen.

Beschuss da. Geld da. Nichts da…

2019 kam nichts. Für uns aber ist der Mietspiegel dringender als je zuvor; denn zunehmend stellen Gerichte eine Vergleichbarkeit von Mieten in benach-barten Städten in Frage.

Ärger ist damit vorprogrammiert.

Das darf nicht sein. Deshalb haben wir in den diesjährigen Haushaltsberatungen nachgehakt: Wie weit ist die Umsetzung des Beschlusses „Erstellung eines Mietspiegels“?

Die Antwort kommt im Winter. Der Mietspiegel 2020. Hoffentlich!

Freie Wähler Göppingen  (FWG)

www.freiewaehler-gp.de

Wolfgang Berge, Dr. Emil Frick,

Dr. Hans-Peter Schmidt, Rudi Bauer,

Wolfram Feifel

 


5. November 2019

Göppingen

Stuttgarter Zeitung: Karen Schnebeck,  04.11.2019 – 15:44 Uhr
Räte wollen Sauerwasser sichern

Wenn Aqua Römer seinen Standort schon schließt, wollen die Stadträte wenigstens dafür sorgen, dass die Bürger ihr Wasser weiterhin selbst zapfen können.

Göppingen – Mehr als 600 Jahre lang ist in Göppingen Sauerwasser für den Verkauf gezapft und abgefüllt worden. Diese Tradition endet jetzt mit dem Rückzug von Aqua Römer aus Jebenhausen. Damit wenigstens die Göppinger Bürger auch in Zukunft von dem mineralreichen Wasser trinken können, wollen die Stadträte nun sicherstellen, dass die Brunnen in der Stadt weiterhin laufen – und vielleicht sogar einen zusätzlichen bauen. Doch das wird nicht leicht. Denn bekanntlich gab es in den vergangenen Jahren häufig Probleme mit Keimen.

Zumindest ist nach einer Anfrage der FWG-Fraktion im Gemeinderat inzwischen klar, dass die Erbengemeinschaft der Herren von Liebenstein, die Besitzer der Schlossquelle in Jebenhausen, oder deren Pächter den Bürgern täglich 4000 Liter Sauerwasser zur Verfügung stellen müssen. Für die Unterhaltung und Wartung der Leitung von der Pumpe an der Schlossquelle bis zur Entnahmestelle am Naturkundemuseum ist die Stadt zuständig. Diese prüft nun, ob sie die Pumpe an der Schlossquelle übernehmen kann, um künftig alles in der Hand zu haben.

Von sechs Brunnen sind zurzeit nur drei in Betrieb
Zum Ärger der Stadträte und vieler Bürger sind von den insgesamt sechs Sauerwasser-Brunnen im Stadtgebiet zurzeit nur drei in Betrieb. Nämlich der Brunnen am Christophsbad, der Stauferbrunnen in der Karlsallee und der Brunnen am Wasserwerk in der Ulmer Straße. Zurzeit geschlossen sind die beiden Wasserstellen vor dem Freibad und in der Maybachstraße, die von einem Brunnen gespeist werden, das Brunnenhäusle in der Mörikeanlage und auch der Brunnen vor dem Naturkundemuseum liegt seit Monaten trocken. Die Stadt berichtete jüngst, dass man derzeit Empfehlungen von Brunnenbauern einhole, was man dagegen tun könne, dass Keime die Brunnen am Freibad verunreinigten. Gibt es keine andere Möglichkeit, ist eine neue Bohrung im Gespräch, was aber einen „höheren fünfstelligen Betrag“ kosten würde.

Auch wie es mit dem Brunnenhäuschen in den Mörikeanlagen weitergeht, ist noch offen. Der Brunnen ist seit Jahren trocken. Die Stadt teilte dem Gemeinderat nun mit, man prüfe den Umfang des Schadens, um konkrete Angebote einzuholen. In Jebenhausen sieht es da mittlerweile besser aus: Die Firma Aqua Römer habe die Pumpe inzwischen ersetzt, so die Stadt. Weil der Brunnen so lange stillgelegt gewesen sei, müsse die Leitung nun zunächst desinfiziert werden, dann entnehme man Proben, um die Wasserqualität zu prüfen. Danach entscheide sich, wie es weitergehe.

FWG-Fraktion will einen zusätzlichen Brunnen in Faurndau
Während sich alle Stadträte einig sind, dass die Stadt die Sanierung der zurzeit trockenen Brunnen voranbringen soll, geht die FWG-Fraktion noch einen Schritt weiter: Sie hat beantragt, zu prüfen, ob es möglich wäre, künftig auch einen Sauerwasser-Brunnen im Stadtteil Faurndau zu betreiben. Tatsächlich hatte es vor einigen Jahren den Versuch gegeben, den neu angelegten Brunnen vor der Stiftskirche mit Trinkwasser zu speisen. Doch das war schiefgegangen, denn das ursprünglich verwendete Wasser aus dem Wiesental war nicht sauber genug und eine Bohrung nach Mineralwasser in der Nähe der Kirche ergab nicht die gewünschte Qualität.

Die FWG-Fraktion weist allerdings daraufhin, dass die Firma Aqua Römer bei ihrem Rückzug auch ihre bisherigen Brunnen in der Stadt zurücklasse. Die Freien Wähler Göppingen wollen, dass die Stadt einen dieser Brunnen in Faurndau für ihre Bürger übernimmt und betreibt. Was daraus wird, ist im Moment offen. Der Oberbürgermeister Guido Till erklärte aber, die Stadt sei mit Aqua Römer im Gespräch

 


4. November 2019

Stauferpark. Die Zufahrt. Das Entree.

2016 hat der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, die Fläche zwischen der Zufahrt zum Stauferpark und der Werfthalle an die Firma Kleemann zu verkaufen. Dort lässt der Bebauungsplan Gebäude bis zu 9 Meter Höhe zu. Das war und ist die Geschäftsgrundlage des Grundstücksverkaufs.

Jetzt wird uns ein Bebauungsplan mit einer zulässigen Gebäudehöhe von dort 20 Metern präsentiert. Städtebaulich unverträglich.

In immer neuen Vorlagen wird versucht, dem Gemeinderat das schmackhaft zu machen. Dann zieht der OB auch schon mal eine Vorlage mitten in der Diskussion zurück – und jedes Mal muss der Gemeinderat neue (nicht bessere!) Vorschläge prüfen. Ärgerlich.

Und immer die Nebelkerzen: Bei der Einfahrt zum Stauferpark sollen jetzt maximal 9 Meter hohe Gebäude möglich sein – und die 20 Meter hohen Hallen stünden „nahe der Werfthalle“. Das sei keine Änderung gegenüber dem geltenden Bebauungsplan, befindet der Baubürgermeister. Falsch! 20 Meter Höhe sind nach keinem Bebauungsplan dort möglich. Frühere, kluge Planer haben sich was bei der Festlegung gedacht.

Damit später niemand sagen kann, man hätte die Vorschläge in ihrem Ausmaß nicht erkannt, haben wir ein Modell zum Bebauungsplan verlangt. Mit Darstellung der Baumöglichkeiten. Denn sicher ist: Was jetzt falsch entschieden wird, bestimmt den Stauferpark über viele Jahrzehnte. Mit oder ohne Kleemann.

Freie Wähler Göppingen  (FWG)

www.freiewaehler-gp.de

Wolfgang Berge, Dr. Emil Frick,

Dr. Hans-Peter Schmidt, Rudi Bauer,

Wolfram Feifel

 


25. Oktober 2019

Mittendrin unter den Bauhaus-Architekten

und -Künstlern: Oskar Schlemmer (1899

bis 1903 Schüler in Göppingen).

In der ehemaligen Märklin-Villa ist ein Wandgemälde nach seinem Entwurf zu bewundern.

Unangemessen dort das Umfeld. Warum denn das?

Wir bleiben dran am Thema.

 

Freie Wähler Göppingen  (FWG)

www.freiewaehler-gp.de

Wolfgang Berge, Dr. Emil Frick,

Dr. Hans-Peter Schmidt, Rudi Bauer,

Wolfram Feifel

 




Keine Events eingetragen