Fast unmerklich begann sie.

Im Frühjahr 2016. In Göppingen.

Die Götterdämmerung.

Eine Zeitenwende.

Wollen wir dafür einen Zeitpunkt fest machen, war es der Entschluss unserer Ersten Bürgermeisterin Gabriele Zull, der Göppinger Verwaltungsspitze den Rücken zu kehren.

Das schlimm genug – setzt sich das typische Göppinger Personalgeplänkel fort; nun schon bei den Vorbereitungen zur Ausschreibung der Nachfolge. Da wünscht der derzeitige OB zuvor die Zerlegung des Dezernats und gleich auch noch die Herabstufung der zukünftigen Dezernatsleitung. Als wäre das bisher von Gabriele Zull und ihren Vorgängern Jürgen Lämmle und Dr. Jürgen Christ höchst erfolgreich geleitete Dezernat nicht das mit Abstand wichtigste und größte! Und alles läuft an, während Frau Zull hier noch wirkt.

Für viele ist das die Geringschätzung von Dezernat und damit von Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, Leitung und von Frau Zull persönlich.

Die Mehrheit will das Beste für Göppingen; keine Herabwürdigung welcher Art auch immer. Die beste Nachfolge ist ein Muss.

Deshalb fordern wir für das größte  Dezernat den oder die

Erste(n) Bürgermeister(in).

In der Stellenausschreibung.

Im Rathaus.

Der Gemeinderat ist nach der Gemeindeordnung das Hauptorgan der Stadt. Der Gemeinderat bestimmt. Der OB vollzieht.

Die Götterdämmerung hat begonnen.


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