Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die katastrophalen und tragischen Flutereignisse in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen, in Bayern und Sachsen lassen einen schaudern.

Es ist bedrückend mit ansehen zu müssen, wie viele Menschen den Tod fanden, verletzt wurden und ihre Existenzen verloren.

Das Mitgefühl der Freien Wähler Göppingen gilt den Menschen in den von der Flut betroffenen Gebieten.

Wohl wissend, dass Katastrophenschutz eine originäre Aufgabe des Landkreises ist, stellen sich angesichts dieser katastrophalen Situation folgende Fragen hinischtlich des Katastrophenschutzes für Göppingen.

1. Wie ist sichergestellt, dass die Zusammenarbeit Stadt – Landkreis im Katastrophenfall reibungslos gewährleistet ist?

2. Inwieweit ist die frühzeitige Alarmierung vor einer Katastrophenlage in Göppingen gesichert?

3. Gibt es überall im Stadtgebiet Alarmsirenen und wenn ja, sind sie in funktionsfähigem Zustand?

4. Wie verlaufen die Alarmierungsketten von Polizei, THW, DRK und vorallem Feuerwehr?

5. Können die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig und vollständig alarmiert werden?

6. Inwiefern ist sichergestellt, dass die Strom-, Wasser-, Gas- und Kommunikationsversorgung funktioniert?

7. Welche Vorsorge wurde getroffen für den Fall, dass die Fils und die angrenzenden Bäche über die Ufer treten? Dabei ist nicht nur an die Regenüberlaufbecken gedacht.

8. Wie ist sichergestellt, dass die Warnungen vor Wetter-Extremereignissen durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und durch den Deutschen Wetterdienst und andere Dienste ankommen und ernst genommen werden?

Die Fraktion der Freien Wähler bittet um ausführliche Beantwortung ihrer Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram B. Feifel
stellv. Fraktionsvorsitzender



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